Historie
| Im Zeichen des Eisenerzabbaus | |||
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Als das Siegerland noch ganz im Zeichen des Eisenerzabbaus stand, entstanden auch die Eisenbahnen zur Beförderung der Erze in die Hüttenwerke bzw. zur Beförderung von Personen. Vier dieser ehemals selbstständigen Eisenbahnen bilden den Ursprung der heutigen SIEGENER KREISBAHN GmbH. Im Zuge dieses Zusammenschlusses werden jetzt alle Bahnen operativ als Niederlassungen geführt. |
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Bis auf die "Kleinbahn Weidenau-Deuz" starteten alle Gesellschaften mit der Konzession für die Beförderung von Gütern. So auch die "Freien Grunder Eisenbahn" 1904. Ab 1908 war sie auch im Personenverkehr zugelassen. Die Betriebsführung lag in Händen der Firma Bahnbau- und Betriebs AG, Frankfurt. |
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1949 wurde die Aktienmehrheit an die SIEGENER KREISBAHN GmbH verkauft, mit der auch die Betriebsführung übertragen wurde. Vermögen und Konzession gingen im gleichen Jahr über. Bereits 1883 wurde die "Eisern - Siegener Eisenbahn" als Aktiengesellschaft gegründet. 1890 war sie auch für den Personenverkehr konzessioniert. Die Betriebsführung wurde 1947 und das Vermögen 1953 an die SIEGENER KREISBAHN GmbH übertragen. |
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Alte Eintracht "gestern"
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| Personen und Güterverkehr | |
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1904 dampfte zum ersten Mal die "Kleinbahn Weidenau-Deuz" über die Schienen. Wie gesagt, als Personenzug. Ab 1906 wurden aber auch hier gleichzeitig Güter befördert. Die Gesellschafter legten die Betriebsführung zunächst in die Hände der Provinzverwaltung, Münster. Erst 1995 gingen Verwaltung und Betriebsführung an die SIEGENER KREISBAHN GmbH über. Davor, im Jahre 1970 wurden Konzession und Vermögen übertragen. |
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Freien Grunder Eisenbahn (24. November 1955) |
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Ebenfalls 1904 wurde die "SIEGENER KREISBAHN" als Personenbahn zwischen Siegen und Geisweid gegründet. Die Konzession für die Beförderung von Gütern erhielt sie 1908. Mit Inbetriebnahme der neuen Strecke im Jahre 1974 erfolgte die direkte Anbindung an die Deutsche Bahn in Kreuztal. |
| Neuordnungen und Strukturveränderungen | |
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Strukturveränderungen führten 1970 zur Trennung vom Personenverkehr, der jetzt als reiner Busverkehr praktiziert wurde. Dieser ausgegliederte Bereich fusionierte mit der Kraftverkehr Olpe AG. Die aus dieser Fusion entstandene Gesellschaft wurde in "Verkehrsbetriebe Westfalen Süd AG" umbenannt. Bis Mitte 1998 hielt die SIEGENER KREISBAHN 2/3 des Aktienkapitals. Durch eine Neuordnung der gesellschaftsrechtlichen und organisatorischen Strukturen der wirtschaftlichen Aktivitäten des Kreises Siegen-Wittgenstein wurden die bis dato vom Kreis Siegen-Wittgenstein gehaltenen Geschäftsanteile der SIEGENER KREISBAHN (96,9 %) an die Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft des Kreises Siegen-Wittgenstein mbH verkauft. |